Samstag, Juni 02, 2007

Neuer Blog

Da ich ein großer Fan von (teilweise auch sinnlosen) Spielereien bin und mir mein netter WG-Kollege Ruben eine echte Alternative zu Blogger gezeigt hat, habe ich beschlossen mit meinem Blog umzuziehen. Hier ist die neue Adresse:

www.stefan-burgel.de

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Freitag, Mai 25, 2007

Nach dem Kindergartenpraktikum

Singen, tanzen, lachen, trösten, basteln, bauen, turnen, kriechen, rennen, fange, Wasserspiele, Beobachtungen, putzen, erste Hilfe Kurs, Besuch bei der Feuerwehr, spielen, Geburtstage feiern, Grenzen testen und noch vieles mehr habe ich hinter mir. Diese Zeit im Kindergarten war sehr lehrreich und genial für mich. Die Euphorie der ersten Woche hielt bis zum Schluss an und ich bin nun traurig wieder gehen zu müssen. Die Kinder haben mir viel Freude bereitet aber zum Teil auch Nerven gekostet. Die Erzieher waren qualifiziert und mir somit ein gutes Vorbild. Ich bin auch dankbar für jegliche Hilfe, die ich bekommen habe und natürlich für die super Bewertung am Schluss meines Praktikums. Die Kinder hatten mir noch ein Abschiedsbild gezeichnet, und machten mir den Abschied somit nicht leichter. Auch die Erzieher meinten ich solle mich mit meiner Ausbildung beeilen, damit sie mich fest einstellen könnten. Das tat auch mal gut mit diesen ganzen Komplimenten überschüttet zu werden. Aber jetzt ist es vorbei und ich freue mich auch schon wieder auf den Schulalltag.

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Montag, Mai 21, 2007

Gottes Existenz

Immer und immer wieder komme ich an den Punkt, dass die Leute meinen Gott müsste man beweisen können. Dies ist grundsätzlich auch möglich. Aber nicht so wie es die betreffenden Personen erhoffen. Ich kann Gott in keiner Formel beweisen, ich kann Gott nicht sichtbar machen und ich kann ihn nicht in Worte fassen. Was ich oft erlebe ist die Geschichte mit der Evolutionstheorie. Aber darüber zu diskutieren hat keinen Wert. Zwar ist die Evolutionstheorie nicht haltbar und wiederlegbar, aber wer mal mit echten Evolutionisten gesprochen hat weiß, dass das kein Grund ist nicht daran zu glauben. Das Argument ist schlichtweg "Wurde noch nicht entdeckt" oder "Wurde eben noch nicht bewiesen". Für uns scheint dies lächerlich zu sein. Aber aus der Sicht des Evolutionisten ist es genauso lächerlich zu behaupten Gott wäre der Schöpfer aller Dinge. "Ihr Christen macht es euch einfach" heißt es dann. Und im Prinzip hat er recht. Aber warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Das ist natürlich nicht das Argument, was einen Nichtchristen vom Hocker reisen würde. Nein.
Wer Gott beweisen will, muss sein Gegenüber herausfordern. Klingt komisch, ist aber so. Um Gott annähernd begreifen zu können muss man ihn erleben. Macht die Leute neugierig. Was steht in der Bibel? Wiederlegt alle menschlichen Theorien? Nein, da steht seid Zeugnis. Und so funktioniert das auch nur. Sei mit deinem Leben ein Zeugnis und erzähle, was Du mit Gott erlebt hast. Wecke das Interesse Deines Zuhörers, damit er selbst Lust bekommt es mal auszuprobieren. Und genau das ist es doch. Ausprobieren, testen ob etwas funktioniert. Das machen wir doch mit Dingen aus der Werbung genauso. Das Handy hat sich durchgesetzt weil es interessant gemacht wurde von der Werbung und auch ausprobiert wurde. Da hat keiner gefragt und gelacht als man sagte, man könnte von überall aus telefonieren. Die Leute haben die Dinger gekauft und gemerkt, dass es geht. Warum machen wir das mit Jesus nicht genauso. Wie in der Werbung schmackhaft machen. Die Leute können den Glauben kostenfrei testen und wenn er nicht funktioniert kann man ihn wieder zurückgeben. Und vor diese Herausforderung müssen wir die Leute eben stellen. Wer ernsthaftes Interesse an Gott hat, muss ihn auch ernsthaft suchen! Denn Gott kann man nicht beweisen. Gott muss man erleben!

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Dienstag, Mai 15, 2007

Neue Bekanntschaften

Das Wochenende war mal wieder so richtig genial. Endlich mal wieder ein paar Nicht-Christen kennengelernt und wieder richtig geniale Gespräche gehabt. Gott ist echt genial und hat bei den Menschen echtes Interesse geweckt. Grundsätzlich merke ich, bei vielen Gesprächen mit Nicht-Christen, dass eine große Nachfrage zum Glauben und Spirituellen da ist, aber auch eine große Zurückhaltung. Zumindest ist das mein subjektiver Eindruck. Am Freitag war ich auf einem Polterabend und habe unter anderem ein sehr interessantes Gespräch mit einer Frau gehabt, die Ende 50 war und unglaublich viel wusste. Sie war interessiert, aber unentschlossen. Sie hatte viele Fragen aber aufgrund vieler eigener Spekulationen, gab es auch einige Missverständnisse und es herrschte Aufklärungsbedarf.
Am Samstag war ich dann auf einem Geburtstag. Dort ergaben sich keine wirklich tiefgründigen Gespräche mit den Nicht-Christen. Aber das war auch mal nicht schlimm. So konnte ich mit meinen Freunden aus der FeG auch mal reden.
Am Sonntag war ich dann bei einer ehemaligen Schwäbin und ihrem Ehemann zum Spätzle essen eingeladen. Wir standen zu dritt in der Küche und haben diese gute alte schwäbische Spezialität zusammen gekocht. Danach haben wir gegessen und fast sechs Stunden miteinander geredet. Dabei hat sich herausgestellt, dass dieses Ehepaar eine Tochter hat, die mit ihrem Mann in Backnang (meiner Heimatstadt) lebt. Es ist manchmal schon seltsam wie klein die Christenwelt doch ist.

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Samstag, Mai 12, 2007

100 Minuten

Gestern war es mal wieder soweit. Es war Freitag und nach dem Kindergarten sollte das Wochenende beginnen. Doch dies verzögerte sich dank der Deutschen Bahn. Also ich muss vorher dazu sagen, dass ich mit der Bahn schon sehr viele positive Erfahrungen gemacht habe, aber diese betreffen hauptsächlich den Fernverkehr. Im Nahverkehr hatte ich schon die ein oder andere Verspätung hinnehmen dürfen.
Aber nun zu gestern. Aufgrund des beginnenden Wochenendes wurden die Kinder alle erstaunlich früh abgeholt und ich wurde von einer Mutter sogar zum Bahnhof gefahren. So kam es, dass ich um 14:00 Uhr am Bahnhof war und sagen wir mal um 14:01 Uhr dann auch wirklich am Gleis stand. Da der nächste Zug erst um 14:41 Uhr kommen sollte stellte ich mich auf diese Wartezeit auch ein. Als der Zug um 14:41 Uhr nicht am Gleis eintraf, dachte ich noch nichts Böses, da es ja mal vorkommen kann, dass ein Zug 5 Minuten Verspätung hat. Was mich allerdings wunderte, war, dass keine Lautsprecherdurchsage kam, wie sonst immer bei Verspätungen.
Naja, auf jeden fall geschah nach 5 Minuten nichts...
Nach 10 Minuten geschah auch nichts...
Nach 20 Minuten immer noch nichts...
Nach 30 Minuten Verspätung kam dann ein netter Herr (vermutlich von der Deutschen Bahn) und teilte uns wartenden Menschen mit, dass der Zug, auf den wir warten ausfallen würde und dass um 15:00 Uhr ein Bus nach Marburg fahren würde. Anscheinend hatte er noch nicht bemerkt, dass es bereits 10 Minuten nach 15:00 Uhr war. Also blieb mir nur eines übrig: Weitere 30 Minuten zu warten. Und siehe da, nach einer Wartezeit von insgesamt 100 Minuten kam dann tatsächlich die Bahn nach Marburg. Ich war um 16:00 Uhr endlich zuhause und konnte mir mein lang ersehntes Mittagessen kochen. Schon irgendwie deprimierend. Da hat man um 14:00 Uhr Feierabend und ist um 16:00 Uhr erst zuhause. Danke Deutsche Bahn!

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